leftovers
Wer achtsam auf den Straßen dieser Welt unterwegs ist, wird eines immer wieder vorfinden: Verschwendung. Wir verschwenden wichtige Ressourcen und das jeden Tag. Nicht nur diese, die für uns als lebenswichtig gelten, nein, auch jene, die für uns sogenannte Luxusgüter darstellen und für einen Großteil unserer Gesellschaft keine Selbstverständlichkeit sind. Klar ist, jeder Mensch braucht Nahrung um zu überleben. Das Überangebot an Möglichkeiten sich diese zu beschaffen, ist allerdings kaum zu ignorieren. Jede Woche sprießen neue Optionen aus dem Boden, ein Lieferdienst jagt förmlich den anderen. In einer Stadt wie Berlin ist die Verschwendung mindestens genau so groß, wie das Überangebot. Ein Großstadtproblem, weltweit. Ein Jahr lang fotografierte ich auf 35mm Film alles, was ich an noch genießbaren Lebensmitteln zufällig gefunden habe. Und dabei wird eins klar: Verantwortung beginnt bei Wertschätzung. Eine Herausforderung, die uns alle angeht.
„Verschwendung ist ein Zeichen großen Wohlstands. Nur wer Hunger nicht kennt, wirft Lebensmittel weg.“ _ Unbekannt









wir von unten
Macht und Gegenmacht, staatliche Autorität und ziviler Protest – die Dynamik zwischen diesen Kräften prägt unsere Gesellschaft mehr denn je. Steigende Armut, politische Spannungen, Polizeigewalt und Überwachung sind drängende Themen, die viele von uns beschäftigen. Wer handelt im Sinne der Gemeinschaft? Wer schützt uns – und wer schadet uns?












